02.11.2016

Thema: Klimaschutz, Ordnungsrechtliche Instrumente

Verbände bringen sich in Revision der EU-Energieeffizienzrichtlinie ein

In Brüssel werden zur Zeit wichtige Rahmenbedingungen für die zukünftige Energie- und Klimapolitik diskutiert. Es stehen noch in diesem Jahr die Revisionen der EU-Energieeffizienzrichtlinie, der EU-Gebäudeenergieeffizienzrichtlinie, der Ökodesign-Richtlinie und der Richtlinie für die Energieverbrauchskennzeichnung an. Diese Richtlinien tragen alle dazu bei den Energieverbrauch, und damit auch die CO2-Emissionen, zu reduzieren - im Sinne der Umsetzung des Pariser Klimaschutzabkommens. Vor allem die EU-Energieeffizienzrichtlinie hat starke Auswirkung auf die deutsche Energieeffizienz-Politik. Daher setzen sich zahlreiche Verbände aus dem Bündnis #effizienzwende auch auf europäischer Ebene für eine ambitionierte Revision der Richtlinien ein. 

Im Laufe diesen Jahres traten die Verbände bereits mit EU Energiekommissar Canete und den Bundesministern Gabriel und Hendricks in Kontakt. In einem Brief an EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker fordern die Verbände jetzt erneut ein ambitioniertes und verbindliches Effizienzziel von 40% bis 2030 festzuschreiben. Außerdem setzen sie sich für die Verlängerung des Artikel 7 der EED über 2020 hinaus ein, sowie für die Schließung von Schlupflöchern. Aber Energieeffizienz müsse auch bezahlbar bleiben für Haushalte mit geringem Einkommen, zum Beispiel durch transparente und unabhängige Informationen über die Effektivität von Energieeffizienz-Maßnahmen, so die Verbände. Hier finden Sie den ganzen Brief.

Der Brief ist gezeichnet von den Vorsitzenden, Vorständen und Geschäftsführern des Bundesdeutschen Arbeitskreises für umweltbewusstes Management (B.A.U.M. e.V.), Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland (BUND), Bund der Energieverbraucher, Deutscher Unternehmensinitiative Energieefffizienz (DENEFF), Deutscher Naturschutzring (DNR), Deutsche Umwelthilfe (DUH), Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS), Gemeinwohl-Ökonomie e.V., Klima-Allianz, Naturschutzbund Deutschland (NABU), UnternehmensGrün e.V., Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) und des WWF Deutschland.

 

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