63Publikationen

Hier finden Sie Fachartikel und Publikationen von Experten und Verbänden zu den verschiedenen Aspekten der Energieeffizienz.

01.12.2014

Energiebedarf und wirtschaftliche Energieeffizienz-Potentiale in der mittelständischen Wirtschaft Deutschlands bis 2020

Untersuchung im Auftrag des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit

Ziel der vorliegenden Untersuchung ist es, den heutigen Endenergiebedarf der mittelständischen Wirtschaft Deutschlands darzustellen, die vorhandenen rentablen Energieeffizienz-potenziale bis zum Jahr 2020 zu analysieren und einen Ausblick auf mögliche gesamtwirtschaftliche Effekte durch die Hebung dieser Potenziale zu bieten. Dazu wurden statistische Daten, szenarienbasierte Energiebedarfsprojektionen sowie empirische Daten zu Energieeffizienzpotenzialen analysiert und auf die mittelständische Wirt-schaft herunter gebrochen.

01.12.2014

Vorschlag für eine Bundesagentur für Energieeffizienz und Energiesparfonds (BAEff)

Prof. Hennicke, Wuppertal-Institut

Wie die Ziele der Energiewende ambitioniert umgesetzt und die Energiekosten gesenkt werden können. Eine Analyse aus dem Wuppertal Institut.

Auf Grundlage einer umfassenden Analyse zeigt die Studie, wie eine ambitioniertere Strategie zur Steigerung der Energieeffizienz in Deutschland durch eine Bundesagentur für Energieeffizienz koordiniert und durch einen Energiesparfonds finanziert werden kann. Zudem stellt die Analyse dar, wie konkrete Beispielprogramme in Gebäuden, Geräten und Anlagen gestaltet werden können, um die Energiewende zum wirtschaftlichen Erfolg zu führen und die Energiekosten zu senken.

01.12.2014

„Rebound-Effekte“ : Kein Argument gegen, sondern für eine ambitioniertere Effizienz- und Suffizienzpolitik

Prof. Hennicke, Wuppertal-Institut

Wird ein spritsparendes Auto mehr gefahren und bleiben Energiesparlampen länger an? Motivieren eingesparte Energiekosten im Passivhaus einen Haushalt zu mehr Ferienflügen, wodurch dessen Energieverbrauch stärker als die Einsparung steigt (sog.“Backfiring“)? Und selbst wenn dem grundsätzlich so wäre: Stellen solche und ähnliche Beispiele eine forciertere Energieeffizienzpolitik global, EU-weit und in Deutschland in Frage? Dieser Beitrag zeigt, dass das Gegenteil richtig ist: Weil „Rebound-Effekte“ bei einer bislang mutlosen Effizienzpolitik besonders ins Gewicht fallen, ist eine ambitioniertere Energieeinsparpolitik in Verbindung mit einer förderlichen Suffizienzpolitik wichtiger denn je. Denn richtig ist: „Rebound-Effekte“ können der Grund dafür sein, dass die realisierten Steigerungen der Energieeffizienz von energieverbrauchenden Produkten, Geräten, Fahrzeugen und Gebäuden von der projektierten Einsparung abweichen. Aber: Kein Land kann es sich aus Gründen des Klima – und Ressourcenschutzes leisten, eingesparte Kilowattstunden zu verschenken. Auch um den ökonomischen Nutzen der Energieeffizienzsteigerung und des Energiesparens nicht zu schmälern sind daher Antworten auf folgende Fragen für die Konzipierung einer ambitionierteren Effizienzpolitik wichtig: Wie hoch sind Rebound-Effekte tatsächlich, bei welchen Prozessen und Produkten treten sie auf, ist die Effizienzsteigerung die Ursache von Mehrverbrauch oder sind andere Faktoren (z.B. Änderung von Qualitäts- und Komfortansprüchen) dessen Treiber, welchen Zusatznutzen („Co-benefits“) stiften Energiespartechniken und mit welchen Policy Mix können unerwünschte „Rebound-Effekte“ minimiert werden? Eine differenzierte Antwort auf diese Fragen ist notwendig, um unzulässige Verallgemeinerungen und Fehleinschätzungen bei der Analyse von Rebound-Effekten zu vermeiden.

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